Montag, 7. September 2009

Teil 13


Thema: Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Dazu gibt es viele Gelegenheiten und so viel zu sagen. –Man stelle sich folgenden Rahmen vor: Es gibt einen offiziellen Anlass, mein Mann und ich sind eingeladen. Was ziehe ich an??? – Für meinen Mann eine ganz klare Sache: Anzug, Hemd, Binder, duschen, rasieren, anziehen, Haare kämmen, kann losgehen. - Bei mir läuft das anders.

Vor meinem geistigen Auge entsteht mein Outfit: Schwarze Hose, weißes T-Shirt, so eine Art Trägerrock nur in kurz darüber, schwarze Schuhe dazu, Schmuck muss nicht. Schick bin ich. Hört sich gut an oder. Aber so passiert es nicht. Die Realität ist: Ich probiere vorher alles an um auf der sicheren Seite zu sein und dann: Hilfe, wie sieht das denn aus, das geht ja mal gar nicht. Ich grabe meinen Kleiderschrank um, da war doch noch, oh das ist es ja. Natürlich, es hat 2 Flecken die das letzte Mal noch nicht da waren. Während der Ausgrabungen fange ich an zu schwitzen (ja, lacht nur)und finde ein lange vermisstes, gut verstecktes Geschenk von letztem Weihnachten wieder.

Jedoch habe ich tatsächlich noch weitre Optionen: Wie wäre es mit dem Hosenanzug von letztem Jahr? Da ist er ja, Hose passt (Haha!) die Bluse ist gut dazu, jetzt nur noch die Jacke an…. Ooooh, ich wusste es, die Ärmel zu eng!! Wieso? - Mist!! Inzwischen ist meine Frisur wieder völlig aufgelöst, ich sehe aus, wie eine Hagebutte und kann eigentlich gleich nochmal duschen gehen. Ich lasse es, da ich ja noch nichts Passendes gefunden habe. So schnell gebe ich nicht auf. Andere schwarze Hose, weiße Bluse, vergiss es.

Schwarze Hose , schwarzes Zweimannzelt mit kurzem Arm. Keine Jacke. Ich rufe auf dem Höhepunkt der Verzweiflung meine Schwester an: Ich brauche eine Jacke, komme gleich vorbei.

Ich komme dort an und die Tür geht auf, verhaltenes Gelächter. „Komm rein. Ich kann dir folgendes anbieten: Grauen Gehrock oder schwarze Leinenjacke mit weißen Nadelstreifen. „ Grauer Gehrock? Klingt gut. Ich schlüpfe in diesen und wage mich vor den Spiegel: Och, gar nicht schlecht, wenn ich jetzt noch einen Knopf zu kriegen würde. Es bleibt bei der die Leinenjacke. Ok. Gebongt. Wieso sehe ich in diesem Spiegel eigentlich schlanker aus? Kann ich den haben. Ich fahre zufrieden nach Hause. Disponiere um: Schwarze Hose, weißes T’Shirt der etwas edleren Sorte und die gebügelte Jacke mit den Streifen. Und TATAAAA: Sieht gar nicht mal so gut aus. Entscheide mich letztendlich wieder für schwarze Hose, schwarzes Zelt, Dusche, Haare neu, etwas Schminke. Mantel über. Ich bin fix und fertig. Das Schlafzimmer sieht aus als wäre der Schrank explodiert, kein Bett mehr unter den Klamotten zu sehen, wer soll das alles wieder aufräumen? Fragt mein Schwein.

Komme später in einen Platzregen, bin nass und muss mich umziehen. Eigentlich ist jetzt die Zeit zum Amoklaufen gekommen. Aber, ich bleibe beherrscht. Wähle einen etwas gr0ßzügig geschnittenen grauen Pullover zur schwarzen Hose, denn es hat sich abgekühlt. Alle anderen Mädels frieren und ich nicht. Eine Jacke brauche ich jetzt auch nicht mehr.

Ich weiß: Warum nicht früher alles organisieren? Vorsorgen statt heilen, präventiv vorgehen. Das klappt einfach nicht. Wahrscheinlich weil ich denke: Es sind ja genug Sachen da, es muss davon etwas passen. Aber dann möglicherweise nicht zum dem Anlass, zu der Umgebung, zu meiner derzeitigen Verfassung, keine Ahnung. Vielleicht brauche ich den Nervenkitzel, oder auch nicht.

Für das nächste Mal nehme ich mir vor: Alles in Ruhe, früh genug. Vorher noch etwas Schadensbegrenzung betreiben. Versprochen! Sagt bitte meinem Schwein nichts davon…

Dabei fällt mir ein, dass ja schon jetzt die ersten Weihnachtssachen in den Läden zu finden sind. Im Edeka-Markt wahrscheinlich wieder woanders. Man könnte schon mit der Planung anfangen. Keine Hektik beim Geschenkeinkauf. Dieses Jahr wird alles anders. Es wird früh genug alles besorgt. Aber nicht zu früh, sonst muss ich ja doch einiges so beiseite legen, dass es nicht gleich gefunden wird. Mitunter hab ich das dann so gut versteckt, dass ich es selbst nicht mehr wieder finde. Oft taucht das dann irgendwann zufällig wieder auf, wenn ich nach etwas anderem auf der Suche bin (s.o.).

Auf der Suche nach dem Mittelweg habe ich schon so manches ausprobiert. Weihnachten kommt immer so plötzlich. Mit dem Essen war alles im grünen Bereich, kein Stress. Aber am 24.12. noch passende Geschenke(von denen möchte ich erst gar nicht anfangen) und einen Weihnachtsbaum zu bekommen ist schon ein kleines Abenteuer: Entweder zahlt man den begehrten Baum teurer als beispielsweise 1 Woche vorher oder aber, es gibt ein Tannenbaumpuzzle (man bekommt einen krüppeligen Stamm und noch ein paar Äste dazu, mach was draus, kann auch ganz belustigend sein). Mit großem Glück und genügend Optimismus steht dann ein ganz hübscher Baum für kleines Geld da. Meistens in meinen Augen hübsch geschmückt doch oft mit Kommentaren wie: Hast du den selbst gebastelt oder der ist ja schief oder ein liebevolles soll das etwa ein Baum sein? Von meinen Schwägern . Komisch von den Mädels habe ich das bisher nie gehört.

Gibt es denn ein Patentrezept für diese Zeit? Ich bin noch auf der Suche.

Wir sind ja doch übereingekommen uns unter Erwachsenen nichts mehr zu schenken. Genau. Also ich hätte da nur eine Kleinigkeit….. ich auch , ich auch .. wir wollten doch nicht und so weiter. Ich kann das genau sowenig wie die anderen in meinem Umfeld. Man macht dem anderen nun mal gerne eine Freude. Und auch wenn es etwas kostet, egal, es macht Spaß zu sehen, wenn der Beschenkte sich freut.

Heute schon an morgen denken und mal ganz was anderes schenken. Vielleicht stricke ich meinem Mann eine schöne Krawatte (er trägt ja so gern welche) oder bastele Etwas. Hat schon mal jemand meine Bastelarbeiten gesehen? Sind nícht schön, sorgen aber immer wieder für Gelächter und Gesprächsstoff. Ich als Bastelniete sollte vielleicht doch eine andere Alternative wählen. Nicht jeder hat mein Verständnis von Humor.

Noch eine Anmerkung zum 1o. Teil von dem unbekannten König der im Silberbornbad herumschwimmt: Nein, nicht nackig. Und danke, dass mein Entgegenkommen gewürdigt wird als solches. Gerne helfe ich auch beim richtigen Atmen und vielleicht lüften wir alle zusammen das Geheimnis des Yogifluges!? Mit OM und so. Dazu brauchen wir noch ein paar Freiwillige, die wir fliegen lassen können, na, wie wäre es? Hand hoch, sonst suche ich jemanden aus.

Zum Beitrag 11 des sich nicht beschwerenden Hennings, meines Ehegsponstes , soll zu seiner Beruhigung gesagt sein: Die Angst, nicht mehr in die umgestaltete Wohnung zu passen und ausgemustert zu werden ist unbegründet. Du bist der Deckel auf deinem gealterten und verbeulten Topf und den werde ich schön behalten! Und danke für die Toleranz und das Augenzwinkern und deinen Humor.

Teil 12

Ich bin Aki, 55 Lenze jung, verheiratet und ich habe einen Sohn. So bin ich also schon unmittelbar von zwei ´ Zipfelträgern ` umgeben, die , wenn die Statistik stimmt, zum benachteiligten Geschlecht hier auf Erden gehören.
Ich nehme diese Gedanken und Hilferufe der Männer in dieser Runde der Autoren auch sehr ernst. Im umgekehrten Falle fühlte ich mich auch sehr benachteiligt und um Jahre meiner kostbaren Zeit beraubt, sorge ich doch Zeit meines Lebens als Mann, oder sagen wir einen großen Teil meines Lebens dafür, daß es meinem auserwählten Weibchen gut geht!!
Hallo, Ihr lieben Männer, was ist es aber wirklich, das Euch in diese Gedanken treibt? Beantwortet Ihr Euch die Frage nach dem Grund Eures möglicherweise kürzeren Daseins doch schon selbst: unsolider Lebenswandel, Rauchen, Alkohol und andere Laster. Wobei ich schon den Zwischenruf unserer Männer nach dem größten aller Laster, den Frauen, bis hierher wahrnehme! Auch trägt es nicht zur Erhaltung der Gesundheit bei , sich vehement zu weigern regelmäßig den Arzt seines Vertrauens aufzusuchen.
All diese Dinge mal bei Seite, zurück zu der Frage :Was treibt Euch in diese negativen Gedanken? Ist es entweder die legitime Auseinandersetzung mit der Frage nach der Endlichkeit des Seins, nachvollziehbar aber möglicherweise eine Phase im Leben die wieder vorbeigeht. Oder ist es ein Hilferuf, der uns Weibchen klarmachen soll: Kümmert Euch endlich wieder mehr um uns. Nach all den Jahren der Emanzipation haben Frauen vielleicht gezwungenermaßen Ihre Prioritäten anders gewichtet und das Wohl ihres Herren und Gebieters steht vermeindlich nicht mehr an oberster Stelle?
Ich glaube da kann ich Eure Befürchtungen zerstreuen. Sind doch die Frauen schon rein von der Natur dafür gedacht, Kinder , männliche wie weibliche, zu bekommen und zu behüten, zu beglucken und dafür zu sorgen, daß anständige Mitglieder unserer Gesellschaft aus ihnen werden. Die Fürsorge liegt uns also in den Genen und die erstreckt sich auch auf unseren Lebenspartner, ohne Einschränkungen! Dabei setze ich natürlich eine Partnerschaft voraus, im Idealfall eine längerfristig gewachsene Partnerschaft, wobei, streicht den letzten Satz. Füreinander sorgen und für den Anderen dasein funktioniert sicherlich auch wenn man sich noch nicht so lange kennt.
Noch einmal zurück zu meiner Frage nach dem Beweggrund für so trübe Gedanken der Männerwelt. Ich möchte wetten, diese Statistik, die hier von unserem Henning K. zitiert wird, ist von Männern erhoben und sicherlich initiiert worden.
Liebe" Zipfelträger", tut mir einen Gefallen, macht Euch das Leben das Ihr habt nicht mit so etwas "Ungerechtem " und "Negativem" schwer. Sollte Euch dieser Gedanke aber gar nicht mehr loslassen , dann haltet
Ausschau nach männlichen Exemplaren unserer Spezies, die älter sind und ihr Weibchen überlebt haben. Fragt diese lebenserfahrenen Männer nach ihrem Geheimnis und wie sie es geschafft haben ,den Statistiken ein Schnippchen zu schlagen und immer noch zu leben. Vielleicht läßt der eine oder andere ältere Herr doch einen Anflug von positiver Lebenseinstellung durchblicken. Auch wenn ein langes Leben sicherlich nicht immer eitel Freude und Sonnenschein war. Die Summe der Dinge macht es aus und wenn man eines Tages geht und denkt: Es war's doch wert, oder gar hinterlasse ich eventuell doch ein paar Fußspuren im Sand der Zeit ?! Das wäre ein anderes Thema.
Genug für heute und bis bald.

Teil 11


Ich bin geschockt und verwirrt! Übernehmen jetzt die Schweine die Show?

Da sitze ich hier völlig entspannt vor dem PC und lese genüsslich die Beiträge im Buch ohne Ketten – und dann diese Beiträge meiner Gattin! Sabine, die Tränenvase bitte!

Habe ich, als ich ihr vor 33 Jahren das Ja-Wort gegeben habe, absehen können, dass sich aus diesem zarten Wesen nach ihren eigenen Worten „ein bärtiges Primatenweibchen mit hutzeliger Wrestlerfigur und Stimmungsschwankungen“ entwickelt, dass auch noch von einer Horde bösartiger Schweine verfolgt und unaufhaltsam von schubweise auftretender kreativer Energie getrieben wird? Da ich die meisten dieser angeblichen Veränderungen nicht sehen kann, muss bei einem der Beteiligten eine Wahrnehmungsverzerrung vorliegen – bei wem bloß?

Sollte meine liebe Gattin nicht so unverfroren sein und heimlich meine Rasierutensilien für ihre eigenen Zwecke verwenden, (wieso ist der Rasierschaum eigentlich immer so schnell leer?) so würde ich den von ihr gewählten Ausdruck „bärtiges..“ schon mal als ziemlich arge Übertreibung abtun. Da wir Menschen biologisch zu den Primaten zählen, ist gegen den Ausdruck „Primatenweibchen“ allerdings nichts einzuwenden.

Auch wenn meine Gattin (was auch zum Zeitpunkt unserer Hochzeit so war) selbst auf einer Fußbank stehend nicht meine Körpergröße erreicht, so würde ich sie bestimmt nicht als „hutzelig“ bezeichnen. Zum Glück ist meines Wissens auch kein Wrestler unter den Autoren oder in unserem Bekanntenkreis, da diese sich sonst sicher schon über den Vergleich erregt hätten.

Das mit den Stimmungsschwankungen will ich nicht in Abrede stellen. Da diese aber in einem gewissen Maß hormonell bedingt und nicht nur auf das weibliche Geschlecht beschränkt sind, nehme ich sie mehr oder weniger gelassen hin.

Sollte meine Gattin allerdings der Versuchung erliegen, sich eine Blümchenbadekappe zuzulegen, so müsste ich wohl einschreiten oder mir aus Solidarität auch so ein Gummiteil über die schütteren weißen Haare stülpen.

Da auch ich im Lauf der Jahrzehnte dank der herausragenden Kochkünste meiner lieben Frau und meiner Fresssucht von Kleidergröße 98 inzwischen auf Größe 52/54 angeschwollen bin, dürften wir also beim Baden (mit oder ohne Kappe) ähnliche Wellen schlagen.

Sofern ich nicht wegen meines greisen Alters mit absoluter Blindheit geschlagen bin, obwohl auch hier ein gewisser Verschleiß nicht zu verleugnen ist, so konnte ich bisher in unserem Badezimmer auch noch keine Packung „Tena-Lady“ entdecken. Meine Gattin hat da wohl auch der möglichen biologischen Entwicklung sehr weit vorgegriffen. Wie heißt eigentlich das vergleichbare Produkt für uns undichte Tattergreise?

Die Sache mit den bösen Schweinen ist wohl mit meiner Bitte um Verwertung als leckerem Schweinebraten nicht aus der Welt zu schaffen. Zu meinem Leidwesen scheinen diese Lebewesen, die auch unter der Bezeichnung „Schweinehund“ bekannt sind, in einer Anzahl die Erde zu bevölkern, die der Anzahl der lebenden Menschen entspricht – und sie haben auch noch die unangenehme Eigenschaft, sehr anhänglich zu sein.

Jetzt haben wir schon eine Schweinegrippe-Epidemie, doch das hat leider offenbar keinen Einfluss auf diese Spezies – jedenfalls ist mir in den Medien noch kein Bericht über eine Gefährdung dieser Tierart in die Augen gesprungen. Sollte ich vielleicht doch mal meine Augen überprüfen lassen?

Ich glaube also, dass wir einfach versuchen müssen, diese Rasse zu domestizieren und sie als Haustiere wie Hund und Katze zu halten. Da wir Menschen ja gelernt haben, diese Tiere als Freunde anzusehen, müsste uns das doch auch bei den Schweinehunden gelingen, oder?

Dann könnten wir ja gemeinsamen mit unseren Schweinen nackt auf der taubenetzten Wiese unsere Namen im Morgendunst tanzen. Wenn die Schweine verzückt im Reigen rumhüpfen könnten wir vielleicht die Chance nutzen und sie allein im Wald zurücklassen.

Was an den Ausführungen meiner Gattin voll zutrifft, sind die nicht vorhersehbaren und wie eine Naturgewalt über sie und mich hereinbrechenden Umgestaltungsaktionen.

Dabei muss ich ihr allerdings zugestehen, dass die Änderungen durchweg ein gefälliges Ergebnis hervorbringen. Geschmack hat sie ja! (Aber warum kann es dann nicht so bleiben?)

Man mag meinen, dass ich mich in 33 Jahren daran gewöhnt habe – doch weit gefehlt! An Erdbeben oder Flutwellen kann man sich ja auch nicht gewöhnen.

Ich bin ja eigentlich eher der beständige Typ, der sich mit dem was er hat arrangiert und dann auch nicht mit Neuerungen belästigt werden will.

Habe ich mich also endlich so richtig gut eingelebt und mich an Wandfarben, Gardinen und Standort der Möbel gewöhnt, so droht schon bald Ungemach, denn die Zeit, die ich zur Gewöhnung brauche scheint fast identisch mit der Zeitspanne zu sein, die meine liebe Frau ohne Veränderung überleben kann.

Da meine Gattin mich nach den langen Ehejahren ganz gut einschätzen kann, ist sie inzwischen dazu übergegangen, die Ideen oft allein auszubrüten und mich dann zu überraschen. Was soll ich dann noch machen, wenn ich von der Arbeit komme und völlig unvorbereitet über Farbeimer stolpere? Ich biete ihr für den Rest der Arbeit meine Hilfe an und freue mich auf die ruhige Zeit bis zum nächsten Anfall. Jeder andere Weg würde fast automatisch in eine Ehekrise führen – und das wäre das größere Übel, oder etwa nicht?

Dieser Veränderungswahn wirft in mir aber immer auch die Frage nach dem WARUM auf, denn eigentlich ist das doch nicht normal, oder? Wann kommt der Zeitpunkt, an dem auch ich nicht mehr in die neu gestylte Wohnung passe und durch ein anderes Modell ersetzt werde? Oder bin ich so langweilig, dass Bine sich an den wehrlosen Wänden oder am Fensterkleid abreagieren muss – oder haben vielleicht doch die Schweine ihr dreckig Pfoten im Spiel? Wenn ich Glück habe, werde ich vielleicht auch nur in einer neuen Farbe gestrichen oder mit neumodischen Klamotten ausstaffiert, die dann meine geliebten Anzüge wenigstens zeitweise ersetzen sollen – was das alles wieder kostet!?

Als ich mir eben den letzten Satz noch einmal durchgelesen habe, fiel mir ein, dass es sich bei der beschriebenen Veränderungswut der holden Weiblichkeit wohl doch um eine genetische Veranlagung handeln muss, denn welcher Mann käme selbst auf die Idee, sich alle paar Monate die Haare in einer anderen Farbe zu tönen oder je nach Anlass sein äußeres Erscheinungsbild durch Auftragen von Farbe auf die Gesichtshaut zu verändern – von den Indianern auf dem Kriegspfad mal abgesehen, wobei es denen wohl um Abschreckung ging?

Es könnte natürlich auch sein, dass die ständige periodische Veränderung seines Umfelds und des eigenen Erscheinungsbildes völlig normal ist, und wir Männer nur nicht erkennen, dass es eines dieser ominösen Schweine ist, die uns ständig ins Ohr flüstern, dass es sich wohl um eine Fehlfunktion bei den Damen handeln muss.

Also Männer, akzeptiert diese kleine und wirtschaftsfördernde Marotte der besseren Hälften, denn wer mit der Planung neuer Raumgestaltungen beschäftigt ist, will doch nur das eigene Nest herausputzen und damit uns Männern ein gemütliches Heim schaffen – oder wollen sie austesten, wie leidensfähig wir sind.

Ein sich nicht beschwerender Henning

Sonntag, 6. September 2009

Teil 10

Muss ich das nackt tun – meinen Namen in die vom Tau benetzte Wiese tanzen, morgens um 6 Uhr, und was bitteschön sollte dann von mir abfallen, wer tanzt noch alles mit uns beiden dort zur gleichen Zeit, sind alle nackt? Das könnte Euch so passen, aber daraus wird nix. Um diese Zeit mach ich Susu und meine inneren Schweine schlafen auch noch. Einen Teufel werde ich tun und sie vor der Zeit wecken. Schon gar nicht werde ich sie vom Träumen abhalten. Meine Schweine erscheinen mir in Form von kleinen Drei-Liter Autos mit ohne Dach, nur mit einem Stern vorne dran. Andere Schweine haben sich als Segelyachten, Villen oder einfach nur als alte Mikroskope verkleidet. Stereoanlagen der Marke Marantz habe ich auch schon erlebt, sie sprechen sogar mit mir. Schweine träumen natürlich auch Versautes, Verbotenes, ganz und gar Unentschuldbares, natürlich ist auch absolut Verrücktes darunter. So sind sie die Schweine, darauf habe ich keinen Einfluss – sollen sie doch. wehren will ich mich dagegen nicht – nicht im Traum werde ich mich dagegen wehren. Hauptsache, sie sprechen nicht im Schlaf.

Übrigens geht es ja gar nicht um Schweine, sondern um Schweinehunde – also um versaute Hunde – also eigentlich um Weibchen, nicht um Rüden . Aber bleiben wir einfach bei der Massenbeleidigung „Schwein“. Um ehrlich zu sein, hab ich in diesem Punkt wirklich „Schwein“, denn tagsüber habe ich meine Schweine ganz gut im Griff und erkenne sie schon am Gang. Gegen die einen setze ich mich mehr oder weniger erfolgreich zur Wehr, andere lasse ich gewähren, die süßen, kleinen, die rosanen unschuldigen Schweinchen mag ich sehr, gerade, die, die so lecker schmecken und duften. Ich will sie und sie bleiben bei mir – Pasta, es muss ja nicht jeder merken.

Auf die Idee, meine Schweine zu vertreiben, während der Schweinetrog direkt in Sichtweite prall gefüllt steht, käme ich natürlich nicht. Ich würde meine Schweine so weit von jeglicher Nahrung weglocken, bis sie mir einen Vogel zeigen und kehrt machen. Erst dann hab ich meine Ruhe – wenigstens so lange, bis ich wieder vor der noch verschlossenen Futterluke stehe und meine Schweine dort schon auf mich warten. Da bleibt nur eins – hungert die Schweine einfach aus und das geht so. Ich halte mich – so lange es geht – dort auf, wo es meinen Schweinen überhaupt nicht gefällt – da fällt mir zum Beispiel das Freibad ein, Ferkel sind mir da noch nicht unter die Augen gekommen, immer nur diese Silberrücken begegnen mir dort , und wenn ich sie aus der Nähe betrachten will und sie selbst auch ein neues Opfer wittern, überhole ich sie gern mit den Worten: „Mein Name ist König, ich schwimme hier.“

Einkaufen kann ich ja nicht, darum gehöre ich eben auch nicht zu den armen Teufeln, die hilflos in Kaufhäusern umherirren, um Dinge zu kaufen, die niemand braucht. Ich will meinen Kaufmannsladen zurück, in dem mein Kaufmann seine Waren wiederfindet, wohin er sie auch geräumt haben mag und mir diese dann auch noch direkt vor die Nase stellt. Einer der meinen Namen kennt – so wie mein Friseur. Das kann doch nicht so schwer sein. Und einen ordentlichen Schneider will ich, einen der aus gutem Tuch mit vielen Kerben eine ordentliche Manchesterhose nähen kann, richtig weit, vorzugsweise mit Taschen so groß wie Einkaufstüten, und mit Hosenträgern natürlich, damit es nicht so kneift, wenn mir ein, zwei Schweine in die Buxe wachsen – für den Fall, dass mich keine alte Sau mehr will. Und Frauen will ich, die mich bei dem Tragen dieses Beinkleides nicht länger verspotten. Yes, das will ich.

Zurück in die schweinefreie Zone – dem Freibad. Da fällt mir bei den Silberrücken – jetzt weiß ich endlich warum das Silberbornbad so heißt wie es heißt – noch auf, dass es oft rätselhaft erscheint, warum sie nicht ertrinken – okay, der Kopf schaut aus dem Wasser, auch von dem Silberrücken ist noch ein winziger Teil sichtbar, der weitaus größere Teil der gutgelaunten, wohlgenährten Damen ist aber vollständig untergetaucht und die Beine befinden sich letztlich nicht irgendwo hinter dem Po, sondern schräg darunter. Das erklärt wohl auch das wabern – schwimmen kann man wirklich nicht dazu sagen, dennoch, irgendwie kommen sie langsam, ganz langsam voran, die Leibesfülle hält sie wohl dann doch irgendwie über Wasser – und nach Wellness schaut das auch noch irgendwie aus. Alles ist schön, nur schlank macht das nicht, im Gegenteil, das macht die Schweine richtig hungrig.

Ich würde dann eher die Feldmark oder den Wald empfehlen, zwar laufen dort auch Schweine rum, aber das sind Wildschweine – nicht zu verwechseln mit dem „gemeinen Hausschwein“, das vorzugsweise den eigenen Hof nicht verlässt. Man ist dort also allein und kann sich auf Stöcken gestützt oder auch nicht, mehr oder weniger weit von jedweden Futterstellen – dort lauern nämlich andere Schweine rum – entfernen. Aber Vorsicht, hat man das ernsthaft vor, muss dies täglich geschehen, ein Leben lang. Weniger als zehn Kilometer zu Fuß, oder 30 Kilometer mit dem Rad sollten es nicht sein, die zwei Stunden müsste man sich nehmen, wenn man tatsächlich abschmelzen will und nicht mehr wachsen kann. Ganz einfach eigentlich, nun müssen wir nur noch auf ein einziges Schwein hören – das Schwein, dass uns ständig ins Ohr flüstert: „bleib doch hier liegen, ist gerade so schön gemütlich.“ Wenn wir dieser Sau widerstehen, können wir die anderen Schweine auch wieder ganz normal füttern.

Noch ein Satz zu dem Schmied und seinem Glück. Das Sprichwort meint eigentlich etwas anderes, etwas, das nichts mit dem Glück zu tun hat, das man zufällig mit einem Lottogewinn erlangt, auch das Glück, dass mit positiven, zufälligen Rahmenbedingungen beschrieben wird, ist damit nicht gemeint. Gemeint ist wohl der Versuch unter Rahmenbedingungen die man nicht ändern kann und Rahmenbedingungen die man sehr wohl ändern kann , genau das zu entwickeln, was jeden einzelnen von uns auf seine Weise glücklich machen könnte, Daran täglich zu arbeiten, ist für mich das Schmieden von Glück. Dies zu unterlassen, käme ja der Resignation gleich, man betrachtet u. U. das eigene Leben dann als schicksalshaft und unterlässt jeden Versuch das Glück zu suchen. Aber das könnte ja auch glücklich machen.

Das Angebot an den Mann an sich und im Besonderen, diesen wohlwollend nach Kräften bei seinem langen, beschwerlichen Weg in ein längeres und gesünderes Leben nach Kräften zu unterstützen, nehme ich im Namen aller Männer mit großer Dankbarkeit an. Mögen alle Frauen zu ganz ähnlichen Einsichten gelangen.

Nach diesem Beitrag, den ich als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden wissen möchte, bleibe ich lieber unerkannt.

Teil 9

Hier sitze ich schon wieder und schreibe, da mich verschiedene Dinge beschäftigen:
Bleibe ich nun hier sitzen und verfolge weiter meine Gedanken (dann hätte mein inneres Schwein mal wieder gewonnen) oder niete ich es gnadenlos um und gehe in die Küche und putze oder noch schlimmer reinige ich diese? Mein Schwein meint: Wag es ja nicht! Und es ist wirklich einschüchternd. Mein Entschluss steht noch nicht ganz fest. Vielleicht kann ich es ja austricksen indem ich so tue als ob.

Oh nein, ich hab es geahnt, es riecht den Braten, ich höre es schon herangaloppieren und wenn ich angstvoll in diese entschlossenen Augen starre(und das ist in vollem Galopp nicht einfach) dann erkenne ich sofort: Keine Chance, bleib sitzen und schreib. Jetzt kennt ihr den Grund dafür, warum ich in mancherlei Hinsicht schwach bin. Denn dieses Schwein ist nicht allein! Ich bin quasi von Schweinen umzingelt. Es hat zahlreiche Komplizen und Schergen, die mir laufend Haken stellen.

Da wäre z.B. mein ständig präsenter Wunsch mein Gewicht zu reduzieren, denn ich glaube nicht, dass ich mit Mitte 50 noch anfange ,10 cmHaHa HhhHH
in die Höhe zu gehen, wohl eher in die Breite. Es fängt eigentlich immer ganz gut und solide an: Ich setzte mich mit der Thematik auseinander, lese mich ins Pilates-Buch ein, lese die Shangri-La Diät, habe als Mahnmal einen Fahrradheim- und einen Crosstrainer im Haus. In Weichzeichneroptik sehe ich mich leichten Fußes sportlich gekleidet und schon schlanker durch die Feldmark federn mit einem Lächeln im Gesicht ,mit mir selbst zufrieden und dann kommt schallendes Gelächter aus irgendeiner Ecke , meine Seifenblase platzt und ich weiß es ohne mich umzusehen: Es ist wieder da! Mein Schwein ist unbemerkt hinter mich getreten mit einer Nadel…. Mehr muss ich glaub ich nicht sagen. Der darauf folgende Knall ist ohrenbetäubend genau wie das Gelächter. Ja, Schweine können grausam sein.

Thema Essen: Auch vom Schwein gesteuert. Mein Kopf sagt: Keine Pasta, keine Pasta!!! Mein Schwein sagt: Oh doch!!!

Habt Ihr auch so ein Schwein oder gar mehrere, so wie ich? Was tut Ihr dagegen? Gibt es eine Möglichkeit, das Schwein aus dem Weg zu räumen? Natürlich auf legale Weise, was denn sonst.
(Kennt Ihr jemanden, der dem Schwein zwei Paar modische Zementschuhe anpasst?)

-Wahrscheinlich sind die umliegenden Gewässer voll von Schweinen mit Zementschuhen…-
Was, Schweine mit Zementschuhen? Hab ich nie gesagt. ( Psst, es ist gerade hier, ich schreibe später weiter ).
Das war knapp. Ich war gerade auf dem Weg zu Küche, da bemerke ich doch einen Schatten hinter mir, da bin ich schnell wieder an den Computer gegangen und habe weiter geschrieben. Und wer war auf dem Kontrollgang? Richtig. Also, ihr seht, hier herrscht eine Übermacht, ich brauche dringend Hilfe. Das geht so nicht weiter. Wahrscheinlich muss ich die Zähne zusammenbeißen und den Kampf mit der Schweinehorde aufnehmen. Ich muss nur lange genug daran glauben und mich motivieren, dann wird eines nach dem anderen verschwinden.

Also heute fange ich an zu trainieren, am besten mit dem Hometrainer. Ist ja nur draufsetzten und anfangen zu treten. Wenn dann wieder mein Schwein dasteht, dann hole ich zum Schlag aus und strecke es nieder. Und bevor es noch jemand vermisst, habe ich es verschwinden lassen. Im Fernsehen klappt das auch immer, wieso dann nicht bei mir. Drückt mir die Daumen.

Nun noch zu etwas anderem: Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich mir vorgenommen hatte, italienisch zu lernen? Also habe ich mir das Programm der VHS geschnappt und euphorisch darin geblättert, denn ich war der Umsetzung und dem Willen dazu nie so nahe gewesen, jedoch es kam nicht dazu. Ahnt ihr, warum? Falsch, diesmal war kein Schwein im Spiel. In unseren Breiten lernt man italienisch nur zwischen 11.30 und 12.30 Uhr zumindest in Goslar. In Bad Harzburg lernen nur Fortgeschrittene. Wieso ist das für mich ein Problem? Ich arbeite ganztags. Pech, doll. Dann wird es mit dem Klavier spielen wohl auch nichts, denn ich fürchte, das kann man dann vielleicht nur nachts, denn da müsste ich mich für die Arbeit erholen. Damit ist das erstmal aufgeschoben bis zur Rente.

Wobei sich hier wieder die Frage stellt: Habe ich hierfür 5 Jahre länger Zeit als meine männlichen Artgenossen? Wenn Männer tatsächlich auf die weibliche Schiene rutschen und anfangen, Teile der häuslichen Aufgaben zu übernehmen, sich in Wellnesoasen zu entspannen, die Verantwortung als Haushaltsvorstand abzugeben und sich zur Hälfte der Kindererziehung zu widmen und zum Teil die schöngeistigen Dinge wie Aquarellmalerei, Kochen, Raumgestaltung, Ikebana, Serviettentechnik etc. pflegen und die fleischig gewordenen Waden hochlegen, dann wohl eher nicht.

Hier kommt ein Zwischenruf meines Ehegatten vom Sofa rechts von mir, was die leidige Angelegenheit mit dem Schwein angeht: Du könntest mir mit einem Schweinebraten einen großen Gefallen tun! Ja , Mensch, warum bin ich darauf nicht selbst gekommen, wo ich so gerne koche und Gäste zum Essen einlade! Also, Schwein, nimm dich in Acht, deine Tage sind gezählt….

Zurück zur Lebenszeit: Ich befinde mich ja wettermäßig im Spätsommer des Lebens auf dem Weg zur Herbstzeitlosen, wenn man so will. Was will ich damit sagen? Kann ich in diesem Stadium des Reifegrades noch etwas tun um die 5 Jahreskluft für die Männer überwindbarer zu machen? Hört und staunt: Ab heute werde ich ganz nett und nachsichtig und milde mit euch umgehen und somit euren Stress mindern. Werde euch behilflich sein in Puncto Geduld üben und Multitasking, die Leichtigkeit des Seins zu begreifen und euren Mittelpunkt zu finden. Auch wir Frauen können euch etwas beibringen. Im Gegenzug dazu lerne ich , meinen Stuhl selbst zurechtzurücken, meinen Mantel selbst an und auszuziehen, halte mir selbst die Tür auf, schenke euch Blumen und Geschmeide und schöne Kleider, ab und zu ringe ich mich zu einem kleinen Kompliment durch und trage den Müll selbst raus. Ihr seht, ich bin geläutert und guten Willens, in der Hoffnung, meinen Teil dazu beizutragen, dass es euch das Leben erleichtert und verlängert.

Ich hoffe, dass das von euch angenommen und nicht falsch ausgelegt wird. Es handelt sich hier nicht um Ironie sondern um ein Angebot. Ich will dafür auch nicht gelobt werden, nein, ich schreibe das in Demut .
Das hättet ihr sicher nicht vermutet, also denkt um und folgt mir auf die taubenetzte Wiese und tanzt eure Namen mit mir, das ist ungemein entspannend und ihr werdet sehen, alle Last wird von euch abfallen, das wird sicher lustig. Nur Mut, das ist befreiend. Ein Sommernachtstraum…..

Von Bine gesponnen.

Teil 8

Nun möchte ich mal ein ganz anderes Thema anschneiden, dass vielleicht von Interesse ist: IST JEDER SEINES GLÜCKES SCHMIED, oder stammt dieser Ausspruch nur von Menschen die Glück hatten, um mit dem Finger auf die Glücklosen zeigen und das eigene Glück als selbst erarbeiteten Erfolg darstellen zu können?

Mit Henning K. habe ich darüber schon einige interessante Diskussionen geführt, die aber nicht wirklich zu einem Konsens geführt haben. Daher möchte ich hier mal einige meiner Ge-danken dazu, auch auf die Gefahr hin, dass einige Leser ob ihres Kopfschüttelns einige Tage unter Kopfschmerzen zu leiden haben, zu Papier bringen.

Erst einmal finde ich, dass der Satz „Jeder ist seines Glückes Schmied!“ schon vom Ansatz her falsch ist. Glück ist ja per Definition etwas, was man ohne ein bestimmtes Talent und ohne eigenes Handeln erreicht oder erhält, wobei das Schmieden ohne Zweifel eine aktive Tätigkeit ist, die außerdem etwas Talent erfordert.

Fangen wir bei der Betrachtung des Glücks eines Menschen doch einmal ganz von vorne an: Niemand kann sich seine Eltern aussuchen, sodass hier schon einmal ein Grundstein für das folgende Leben gelegt wird. Ein Kind von Bill Gates hat also schon mal viel bessere Voraussetzungen für ein glücklicheres Leben, als das Kind eines Tagelöhners oder Ziegenhirten in Kamerun oder in Äthiopien – sogar unabhängig vom IQ und sonstigen genetischen Anlagen.

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass beide Kinder die gleiche elterliche Liebe und Fürsorge genossen haben, so stehen die Chancen für das Gates-Kind, ein Alter für ein eigen-verantwortliches Leben zu erreichen, um ein vielfaches höher, als für das Kind in Afrika.

Eine genetische Veranlagung für eine schwere Erkrankung könnte das natürlich ändern, aber läge eben nicht im Einflussbereich des Betreffenden. Dabei wären die Chancen für das Kind reicher Eltern in einem Land mit hervorragender medizinischer Infrastruktur trotzdem höher.

Nun kommt die Ausbildung, die ja für das Erreichen der eigenen Ziele und somit für das persönliche Glück nicht unerheblich ist. Wo liegen da wohl die besseren Chancen? Selbst mit einem überragenden IQ käme das Kind in Afrika kaum in den Genuss einer guten schulischen Ausbildung, während das Gates-Kind dank Top-Förderung selbst bei unterdurchschnittlichem IQ sicher ein Studium abschließen würde.
Diese Liste der Rahmenbedingungen ließe sich beliebig fortsetzen, aber dazu komme ich später noch einmal.

Natürlich wird die Mehrzahl der Menschen entgegnen, dass materielle Dinge nicht unbedingt entscheidend dafür sind, ob jemand ein glückliches Leben führt, oder nicht. Sicher gibt es Menschen, die trotz Armut glücklich sind, ebenso wie es Leute gibt, die trotz ihres materiellen Reichtums unglücklich sind. Dabei ist aber der Arme fast nie glücklich, weil er arm ist – und der Reiche ist eben auch nicht wegen seines Reichtums unglücklich.

Wenden wir uns einem weiteren Punkt zu, der sehr viel mit dem persönliche Glück zu tun hat, aber kaum etwas mit rationalen und nur im eigenen Willen begründeten Entscheidungen: der Partnerwahl.
Kaum jemand wird bestreiten wollen, dass dies ein ganz wesentlicher Punkt für das per-sönliche Glück unseres Lebens ist – doch wie finden sich die „richtigen“ Partner?
Über dieses Thema haben sich schon unzählige Wissenschaftler so ihre Gedanken gemacht und zu erforschen versucht, wo der Schlüssel dafür liegt.
80 Prozent wählen nach einem Idealbild aus, dass sie von ihrem gegengeschlechtlichen Elternteil ableiten. Ein Mann wählt demnach eine Frau, die seiner Mutter ähnelt. Eine Frau fühlt sich zu Männern hingezogen, die ihrem Vater ähneln. Dieses Idealbild gehört also zu den Rahmenbedingungen, die wir uns nicht selbst aussuchen können.
Dann kommt noch ein weiterer wichtiger Punkt: Aus welchem Pool suchen wir unseren Partner aus? Wir können ja schlecht durch die ganze Welt reisen und nach dem idealen Menschen suchen, der uns dann auch noch als den Traumpartner sehen und auch noch frei sein müsste. Generell suchen wir also in einem relativ kleinen Umkreis. Dabei haben also Menschen in einer Großstadt deutlich höhere Chancen, den Traumpartner zu finden, als Menschen, die in relativ abgeschiedenen Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte wohnen. Dies gilt natürlich auch nur in Kulturkreisen, in denen die Menschen überhaupt eine freie Partnerwahl haben.

Auf jeden Fall spielt der Faktor Glück oder Zufall in diesem Bereich eine nicht zu unter-schätzende Rolle. Wie soll man z.B. sein Eheglück schmieden, wenn der Mensch, an den man sein Herz verloren hat, bereits gebunden ist oder einfach kein Interesse an einem hat?

Der nächste Punkt wäre die Berufswahl, da es sicher auch unstrittig ist, dass hiermit zu einem relativ frühen Zeitpunkt im Leben die Weichen gestellt werden müssen und eben auch dabei nicht jeder für sich frei entscheiden kann. In Zeiten des Lehrstellenmangels müssen viele Jugendliche einfach die Ausbildungsstelle nehmen, die ihnen angeboten wird. Da wird leider viel zu oft nicht der Traumberuf erlernt – nur weil es dafür eben keine Gelegenheit gab.

Wenn man dann noch das große Glück hat, in dem Beruf eine Arbeitsstelle zu finden, die einem den Lebensunterhalt sichert, so quält man sich voraussichtlich die nächsten 40-50 Jahre mit einer ungeliebten Arbeit herum. Man kann sich damit abfinden, aber eben nicht glücklich sein. Wer seinen Traumberuf erlernt und dabei sogar noch auf die späteren Berufschancen achtet, der ist noch immer nicht auf der sicheren Seite – wie z.B. bei Lehrern:

„Laut einer aktuellen Studie wurden in den vergangenen fünf Jahren 17.400 Lehrern weniger eingestellt als die Kultusministerkonferenz vorhergesagt hatte. Trotz des angeblichen Lehrermangels fanden 2007 rund 30.000 Pädagogen keine Arbeit.“

Da haben wohl eine beträchtliche Anzahl gut ausgebildeter Leute richtig Pech gehabt, oder? Wer dann statt Kinder zu unterrichten als Taxifahrer jobbt, wird wohl eher vergeblich nach seinem Glück im Berufsleben suchen. Noch härter wird es auch für Leute, die lange Zeit in ihrem Traumberuf gearbeitet haben und dann plötzlich wegen Insolvenz ihres Arbeitgebers mit Ende 50 auf der Straße sitzen. Da freut man sich dann auf Hartz IV bis zur Rente, da man in dem Alter praktisch schon von der Gesellschaft ausgemustert wurde.

Alles im Leben ist abhängig von Rahmenbedingungen, die wir uns nicht selbst schaffen und die wir zu einem großen Teil auch nicht beeinflussen können oder nicht einmal kennen – wie z.B. unsere Gene.

Heute ist mir z.B. eine Bemerkung der Republikanerin Sarah Palin ins Auge gesprungen, die die Meinung vertritt, dass Homosexuelle sich frei für diese sexuelle Ausrichtung entschieden haben. Im Umkehrschluss würde dies ja bedeuten, dass jeder Homosexuelle auch immer die Möglichkeit hätte, sich wieder umzuorientieren. Das sehen ich und viele Fachleute allerdings ganz anders. Hier hat der Mensch eben keine freie Entscheidungsmöglichkeit.

Welche Chance haben homosexuell veranlagte Menschen in Ländern, in denen ein Ausleben ihrer Veranlagung unter Strafe gestellt ist und die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, um in ein anderes Land auszuwandern? Wie soll man da sein Glück selber schmieden?

Oder liest man mal wieder voller Abscheu und mit dem aufkeimenden Wunsch nach Lynch-justiz von Pädophilen (und leider hat man den Eindruck, dass davon täglich mehr auf unserer Erde rumlaufen), so sollte man sich dennoch vor Augen halten, dass sich keiner davon diese Neigung freiwillig ausgesucht hat und ein so veranlagter Mensch nie glücklich werden kann. Entweder lebt er sein Verlangen aus, wobei ihm durchaus klar ist, dass er schreckliches Unrecht begeht und er sich fast überall auf der Welt strafbar macht, oder er muss sein Leben lang seine Triebe unterdrücken und auf sexuelle Befriedigung verzichten. Wo ist sein Glück?

Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass niemand auf der Welt die Auswirkungen seiner Gene und seiner frühkindlichen Erziehung auf seine Persönlichkeit und sein Wesen kennen und verstehen kann. Da hierdurch aber in gewissem Rahmen festgelegt wird, was uns glücklich machen würde, können wir ja nicht einmal bewusst darauf hinarbeiten.
Ich kann ja erst dann sehen, ob es mich glücklich macht, wenn ich das Ziel erreicht habe. Was ist aber, wenn ich dann noch immer nicht glücklich bin?

Rahmenbedingungen sind der wahre Stoff, der über die meisten Entwicklungen im Leben entscheidet, wobei auch diese Entwicklungen wieder neue Rahmenbedingungen im positiven wie im negativen Sinn schaffen.
Das Leben ist weder vorhersehbar noch mit allen Konsequenzen planbar. Was heute richtig sein mag, kann sich morgen als völlig falsch erweisen und umgekehrt. Wir müssen ständig Entscheidungen treffen, über deren Tragweite sich niemand völlig klar sein kann – und dann sehen, was passiert.

Wie wäre das Leben eines Boris Becker verlaufen, wenn seine Eltern nicht zufällig in der Nähe eines Tennis-Leistungszentrums ihr Haus gehabt und seine Eltern vielleicht nicht zu den Kreisen gezählt hätten, in deren Kinder mit 3 Jahren in den Tennisclub gehen?

Was wäre aus Schumi geworden, wenn er nicht neben einer Kartbahn in Kerpen, sondern als Sohn eines Bäckers in Bad Harzburg aufgewachsen wäre?
Vielleicht wären sie beide dank ihrer Gene trotzdem erfolgreich geworden, aber das kann eben niemand heute sagen.

Vielleicht kann nur der wirklich glücklich werden, der keine Ansprüche an das Leben hat und mit der Gabe gesegnet ist, alles was kommt einfach als von Gott gegeben hinzunehmen?
Nicht wir schmieden unser Leben, sondern der Zufall formt uns teilweise mit brutaler Gewalt zu dem, was wir rückblickend geworden sind. Manchmal schaffen wir es vielleicht mit etwas Glück und durch eine im Augeblick richtig erscheinende Entscheidung, einem besonders harten Schlag des Schicksals auszuweichen, wobei wir nicht vorhersagen können, ob wir nicht genau dadurch unter einen noch größeren Hammer kommen.

Macht aber nicht vielleicht genau diese Unberechenbarkeit die Faszination unseres einzig-artigen Lebens aus? Wie langweilig wäre es doch, wenn wir alles im Leben nach festen Regeln mit mathematischer Präzision machen würden, ohne Risiken einzugehen und uns auch Fehler zuzugestehen. Dabei mache ich keinen Hehl daraus, dass ich mir wünschen würde, ein paar andere Rahmenbedingungen mit auf den Lebensweg bekommen und einige Entscheidungen anders getroffen zu haben.

Trotzdem gab es in meinem bisherigen Leben neben vielen Tiefen auch eine Menge glücklicher Momente – und ich hoffe, dass es noch einige mehr werden. Zu meinem großen Glück darf ich auch in einem Land leben, in dem ich als genetisch belastete und psychisch verkorkste Dumpfbacke trotzdem ein relativ gutes Leben führen kann.

Teil 7

Hallo, da bin ich schon wieder. Wie die Zeit vergeht!

Ich sitze heute hier und platze beinahe vor, nun sagen wir, ich weiß nicht was. Geht Euch das auch manchmal so, dass ihr irgendeine Form von Energie in euch habt, die nicht greifbar ist. Ich möchte alles machen und in mehrere Richtungen gleichzeitig laufen. Oft entscheide ich mich bei einem solchen Anfall nochmal in mich zugehen und koche dann oder fahre los und versuche mir ein Bild davon zu schaffen, was ich zu Hause später wieder anstellen kann. Stellt euch vor, ihr sagt eurem Partner, Ehemann, Gefährten: Du ich habe da so eine Idee im Hinterkopf, ich würde gerne mal wieder in dem und dem Raum etwas ändern. Ich garantiere euch, eurem Gegenüber wird schwarz vor Augen und es würde gern einen Herzanfall, eine Ohnmacht oder Unzurechnungsfähigkeit vortäuschen um diese energiegeladene Mitteilung einfach an sich abperlen zu lassen. Meistens ist es aber zu spät einfach ins Nirwana abzutauchen und es erwischt einen frontal. Euer PEG (Partner, Ehemann/Gattex etc.) würde lieber gern laut um Hilfe schreien anstatt eure Idee zu teilen oder gar mit positiven Vorschlägen anzureichern. Es fängt im Kopf des gefragten eine Maschine an zu stampfen: Warum nur, warum? Was kostet das alles, muss ich etwa helfen und waaaaaaruuuummmm?????

Nach vorübergehendem stummen Entsetzen folgen dann einige Erklärungen wieso das nicht nötig ist, alles viel zu teuer, keine Zeit, ist doch so sehr schön.

Zieht alles nicht. Einmal die Keimzelle in die Phantasie eingesetzt, gibt es kein Halten mehr. (Ich wette, ich brauchte meinen Namen gar nicht zu nennen, mein Mann erkennt mich auch so ). Da kommt dann auch kein Papst und betet das weg, wie den Weltuntergang.

Ich will mal so sagen: In Momenten der Kreativität bin ich ferngesteuert. Ich weiß genau, wo ich was suchen muss um das Bild in meinem Kopf umzusetzen, es zieht mich magisch in diese Läden, auch wenn ich vorher noch nie dort gewesen bin. Da helfen auch keine Argumente. Und wenn ich etwas aushecke, dann am besten gestern. Hand hoch, wer outet sich hier, außer dem Silberrücken?

Warum ich solche Schübe habe, ist mir bis heute unklar: Ist es der Wahnsinn, der mich gelegentlich einholt? Ist meine Persönlichkeit gespalten unter dem Motto: Ich gehe jetzt einkaufen und was macht ihr anderen?(Ich habe mit mir geredet!)

Ja, Herr Freud, ich höre…… Oder ist das normal? Leide ich an einer rätselhaften Krankheit, die bisher noch nicht erforscht wurde, gibt es hier ein Gegenmittel und will ich das überhaupt?

Ich höre schon den Tenor: Das suggeriert dir die Werbung, die geben den Trend vor! Durch die Unterschwelligkeit, mit der sie ihre Mittel einsetzten, bist du fremdbestimmt. Oder : Du bis nicht normal…. Wie kannst du deinen Partner so in Angst und Schrecken versetzen!?

(Oh, hab ich nicht dran gedacht, ringt bitte um Fassung und versucht euch in die stabile Seitenlage zu bringen. Riechsalz hilft auch in solchen Fällen). – Geh zum Arzt, lass das untersuchen…(Tenor)

Hat jemand eine Erklärung dafür? Ich bin gespannt. Möglicherweise leidet ja jemand am gleichen Syndrom und möchte sich mit mir zusammentun, wenn so ein Zustand kommt dann fällt uns bestimmt noch mehr ein….war nur ein grausamer Scherz! Ich konnte nicht widerstehen!

Letztendlich glaube ich, dass dieses tückische Ding auch vor Männern nicht halt macht, nicht wahr? Zwinker, Zwinker, Herr K. aus Bd.H.? Hüstel.

Ich meine aber auch, dass man mitunter im kleinen Rahmen eine Veränderung braucht, einen Tapetenwechsel. Es reicht ja auch ein Zimmer. Flucht? Nein, würde ich nicht sagen, vielleicht hat das damit zu tun, dass sich im Laufe der Zeit (da ist sie wieder), die Wahrnehmung so verändert, dass man sich wieder eine neue Matrix schaffen muss? (Das klingt doch schlau, oder?).

Möglicherweise sind das auch Versuche, die Zeit nach dem drohenden Weltuntergang als kreativer Raumgestalter zu füllen, ich übe also noch. Was ich zu dieser Gelegenheit (Weltuntergang) anziehen soll, weiß ich auch noch nicht. Das erfüllt mich mit Unentschlossenheit. Welche Kleidergröße ich bis dahin habe, steht ja auch noch in den Sternen. Nachher muss ich noch umplanen. Kurz vorher wird es ja wohl noch Räumungsverkäufe geben, da kann ich vielleicht noch ein Weltuntergansschnäppchen machen! Man muss das ja auch mal positiv sehen.

Sicher kommen dann auch noch die Hamsterkäufe (jeder bitte nur einen Hamster), wir sollten uns dafür wappnen!

Frage: Hat das auch damit zu tun, dass ich mich nicht in das Heer der zeitlosen Wartezimmerhyänen einreihen und über Krampfadern, Verdauungsbeschwerden und dicke Beine fachsimpeln möchte? Noch nicht.-Verzaget nicht, es ist bald soweit. Bis dahin gibt es vielleicht noch zahlreiche neue Krankheiten und Leiden und bestimmt einen spannende Zeit im Wartezimmer. Freut euch drauf.

Jetzt habt ihr genug Stoff zum Grübeln. Nutzt eure Zeit. Wie ihr bemerkt habt, gibt es wieder eine ganze Menge offener Fragen.

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Am letzten Wochenende hatten wir hier einige Stunden der in der ersten Runde erwähnten „Qualitätszeit“. Wir saßen ab der Nachmittagszeit mal wieder im größeren Kreis zusammen und hatten jede Menge gute Gespräche und unglaubliches Gelächter! Das war wirklich klasse!!

Ich knüpfe jetzt wieder hier an und habe, nach ein paar Tagen der Stille noch ein Thema:

Unser Einkaufsmarkt räumt ständig um. So! – Folgendes ist passiert: Wie üblich bin ich mal wieder im Edeka-Markt zusammen mit meinem Mann. Wir werden von einem anderen Einkäufer angesprochen: Weiß jemand wo heute die Filtertüten stehen? Ich denke: Wer kauft denn heute noch Filtertüten wenn man einen Dauerfilter haben kann? Schmunzel. Aber interessante Frage: Wo stehen jetzt die blöden Dinger? Früher waren sie beim Kaffee zu finden. Jedoch höret und staunet: Der Edeka-Markt räumt mal wieder um. Wir cruisen also unter Mitnahme unserer Lebensmittel und einiger anderer Marktbesucher durch die Regale und versuchen, die Filtertüten wiederzufinden. Ein vorbeistreunender Mann, welcher uns offensichtlich beobachtet hat meint im vorübergehen nur knapp: Stehen jetzt bei den Müllbeuteln und den Staubsaugertüten. ACHSO!! Problem gelöst. Es ist in allen Einkaufsläden regelmäßig umräumen angesagt. Wieso?! Damit die Kunden Amok laufen und weinend vor den Regalen stehen, wo sie sonst ihr heißbegehrtes irgendwas fanden? Das Warensortiment bleibt doch so, warum werden wir geplant verwirrt? Kann man denn mit seiner Zeit nichts Besseres anfangen.

Wobei – manchmal ist es echt unterhaltsam, man knüpft neue Kontakte, regt sich gemeinsam auf oder lacht über das Mienenspiel des Herumirrenden, der nicht nur seine Angehörigen im Regallabyrinth verloren hat, sondern auch den Honig plötzlich nicht mehr wiederfindet. Ein nettes Bild: Leute, die sporadisch immer wieder auftauchen und panisch um sich schauen und scheinbar alles verloren haben. Schon mal solch eine Erfahrung gemacht? Ja sicher doch!!

Ich wollte das nur so erwähnt haben. Wer kennt die Gründe? Mysteriös und haben die Illuminaten etwas damit zu tun? Geheimnisvoll. Werden wir von Außerirdischen getestet, die beobachten, wie flexibel und leidensfähig wir sind? Möglicherweise ist das eine ABM-Maßnahme für die Angestellten. Sicher bekommen sie Preise für die originellsten Ideen und der Kunde, der am blödesten aus der Wäsche guckt, ist der Maßstab dafür, wäre doch möglich. Vielleicht fällt euch ja noch was ein. Viel Vergnügen und achtet mal drauf.

So, mein Kopf ist leer, die Blätter voll. Bis zur nächsten Runde .

Bine.